Grenzen des Lebens auf der Erde

Deren Auswirkungen auf mögliches Leben auf anderen Planeten

Datum:
20.04.2026
Zeit:
19:30 - Uhr
Kategorie:
( 5) Vortrag, Dia-Vortrag
Ort:

Wissensturm VHS
Kärntnerstr. 26, 4020 Linz, Österreich

Preis:
freiwillige Spende
Veranstalter:
Kepler Sternwarte Linz

Mit diesem Vortrag erwartet uns eine Reise in die Astrobiologie. Er ist Geomikrobiologe und Organischer Geochemiker, forscht zu Fragestellungen der Astrobiologie und der Möglichkeit, Leben am Mars zu detektieren, und ist gerade Researcher in Residency am Ars Electronica Center.

 

Neben Bakterien und Eukaryoten – zu denen Pilze, Pflanzen und Tiere, also auch wir Menschen selbst gehören – sind Archaeen eine der drei Domänen des Lebens. Viele Archaeen sind Extremophile, die sich in heißen Quellen, säurehaltigen Seen, heißen Tiefseequellen und Salzseen wohlfühlen. Was für uns Menschen „extreme“ Bedingungen sind, ist für diese Organismen einfach ihr natürlicher Lebensraum. Die erstaunliche Anpassungsfähigkeit von Archaeen erweitert die Grenzen, innerhalb derer Wissenschaftler*innen nach Leben außerhalb der Erde suchen.

 

Doch auch darüber hinaus gibt es bei anderen Organismen erstaunliche Anpassungsfähigkeit, welche unser Verständnis von der Definition des Lebens herausfordert. Doch wie genau könnte man sich nun Leben auf anderen Planeten vorstellen und welchen Bedingungen müssten sie dort standhalten können? Dieser Vortrag bietet eine kleine Reise in die Geheimnisse der für das freie Auge unsichtbaren Mikroorganismen, deren Anpassungsfähigkeiten zu Extremsituationen und was das für das Leben auf anderen Planeten bedeuten würde. 

 

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